FRAGEN WAGEN

By von Emanuela
September 11, 2019
Category: Test

Fragen zu stellen ist wie das Klettern ohne Sicherung! Schlimmstenfalls stürzen sie einen ins Chaos, bestenfalls führen sie einen zur Wirklichkeit – über sich selber und sein Umfeld. 


Der Mensch liebt seine Komfortzone. Die Komfortzone ist dieses kleine „Den eigenen Namen einfügen“ – Universum, dass man sich im Laufe der Zeit, aber eigentlich immer wieder aufs Neue, aufbaut. Meist passiert das ganz unbewusst und wie von alleine. Nichts stört dieses gemütliche, wollig-warme, wohl bekannte Nest namens Komfortzone so sehr wie das Fragenstellen oder auch das InFRAGEstellen und HinterFRAGEN. Die Fragen zuzulassen sind logischerweise oft mit Ängsten verbunden, weil sie aus der Komfortzone herauslocken. Ich persönliche erlebte diese Momente, als ich anfing, meine Beziehungen zu hinterfragen. Es fühlt sich gut an, einen Partner zu haben, es gibt Sicherheit, er ist diese eine Person, die ich auch in der Nacht um 3:00 Uhr anrufen kann. Man macht sich Gedanken über eine gemeinsame Zukunft. Doch ab einem gewissen Zeitpunkt fühlte ich eine Unruhe in mir, die sich nicht mehr verdrängen oder schönreden ließ. Ich fragte mich: „Sind die Probleme, die wir haben, lösbar? Kann ich mir wirklich vorstellen, mit diesem Menschen auf Dauer glücklich zu werden? Passen wir wirklich zusammen?“ All die Fragen musste ich letztendlich mit einem „Nein“ beantworten. Ich habe die Konsequenzen gezogen und die Beziehung beendet. Auch wenn es in diesen Augenblicken unglaublich schwer war – wenn ich zurückblicke, bereue ich die Entscheidungen nicht, ganz im Gegenteil. Was machen Fragen mit uns? Zahlt es sich aus, Fragen zuzulassen? Gibt es auf alles eine Antwort? 

 

1.  Der Ursprung der Philosophie

Der Beginn der Philosophie ist das Fragen-stellen. Es ist, wenn die alltägliche Welt plötzlich ihre Selbstverständlichkeit verliert und zum Problem wird. Wir fühlen uns wie ohne Halt. Gewisse Fragen, die Kinder schon stellen, sind jedem vertraut: „Welchen Sinn hat das Ganze? Warum bin ich Ich und kein anderer? Was ist nach dem Tod? Bin ich wirklich frei?“ Schon befinden wir uns mitten in der Philosophie. Man sieht: Philosophie betrifft jeden und ist nicht für ein akademisches Grüppchen reserviert. Doch zurück zu den Fragen. Am Anfang jeder großen und auch kleinen Erfindung der Menschheit steht eine Fragestellung. Ohne dass unsere felltragenden Vorfahren sich gefragt hätten: „Hm, was passiert, wenn wir dieses Stück Wildschwein ins Feuer werfen?“, ihnen daraufhin der köstliche Duft des Fleisches in die Nase stieg und sie die Erfahrung machten, dass Gebratenes um Meilen besser schmeckt als nacktes Wildschwein, würden wir vielleicht bis heute Rohes essen. Ein anderes Beispiel: Leonardo Da Vinci war fasziniert vom Fliegen. Er beobachtete Fledermäuse und fragte sich, ob es nicht möglich wäre, etwas herzustellen, um wie die Vögel durch die Lüfte zu gleiten. Schließlich erfand er die erste Flugmaschine. Wer weiß, welche Erfindungen und Entdeckungen verloren gehen, weil wir uns nicht trauen, unseren Fragen auf den Grund zu gehen! 

 

2.  Unsere Zeit und die Fragen

Im Zeitalter von Fake News weiß man nicht mehr, welchen Meldungen man Glauben schenken soll, da sich so viel widerspricht und jede Meinung sich auf angebliche wissenschaftliche Erkenntnisse stützt. In der österreichischen Parteipolitik stehen Skandale seit einigen Monaten an der Tagesordnung. Egal, ob die Affären „Ibiza“, „Schreddern“ oder „Silberstein“ heißen, gemeinsam ist ihnen, dass sie bis zum heutigen Tage nicht aufgelöst sind und Unklarheit herrscht. Wer hat recht? Selbst die Wissenschaft ist nicht „rein“, sondern ist abhängig von diversen politischen oder wirtschaftlichen Interessen.Wem soll man glauben? Was ist wahr?Viel wird auch geredet über die Umwelt und die Ökologie. Forderungen nach Umweltschutz und nach einem Leben in Einklang mit der Natur werden laut. Doch was ist die Natur des Menschen, der Teil des Ökosystems, der selbst „Natur“ ist? Der Mensch wird seiner Ökologie entfremdet, er wird manipuliert, ersetzt, verwandelt – Transhumanismus. Es geht darum, aus der menschlichen Natur auszusteigen, darum, neue Wesen zu schaffen, neue Existenzen. Dann die Gender Diskussion. Wir wissen eigentlich nicht so recht, was ein Geschlecht überhaupt ist. 

test
  

3.  Der Mensch und seine Fragen

Allerspätestens im Leid fängt ein Mensch an, Fragen an sein Leben zu stellen. „Was habe ich falsch gemacht?“, „Warum sind die Dinge so gelaufen, wie sie gelaufen sind?“. Aber auch mitten im blühenden Leben, wenn alles gut läuft, schleichen sich oft Fragen ein: „Hat das, was ich tue, eigentlich einen Sinn?“, „Für was lebe ich eigentlich?“, „Was bleibt von meinem Leben übrig nach dem Tod?“, „Gibt es Gott?“. Interessant: Uns steht mehr Information zur Verfügung als je zuvor und trotzdem scheinen wir auf wesentliche Fragen keine Antworten zu haben. Keine Google-Suchmaschine beantwortet die existenziellen Fragen im Leben jedes Einzelnen. Wir sind an diesem Punkt scheinbar nicht weiter als unsere antiken Vorfahren. 

  


4.  Fragen, Fragen, Fragen

Die Welt ist in einer Situation, wo sie kaum mehr Durchblick hat, obwohl sie hoch entwickelt, durch - technisiert, durch – ökonomisiert, durch – mediatisiert und durch-informatisiert ist. Wir befinden uns in einem Zustand der Desorientierung. Die Philosophie steht jenseits der Moral und zeigt auf, dass wir überfordert sind. Sie zeigt auf, dass es keine einfachen Antworten gibt, weder auf die persönlichen, noch auf die politischen oder gesellschaftlichen Fragen. Sie zeigt auch, dass das Leben und die Antworten nicht schwarz-weiß sind und oftmals auch nicht in die Kategorien „gut -böse“ passen. Um nochmal das Bild aus dem Klettersport aufzugreifen: vielleicht muss man sich daran gewöhnen, ohne Toprope, also ohne Halterung, zu klettern, sondern solo zu gehen. All das erfordert Mut und ganz besonders Demut. Demut, Vorurteile abzubauen und sich auf neue Gedanken und Sichtweisen einzulassen und die eigenen Fragen und Unsicherheiten zuzulassen. Vielleicht erfordert es unsere Zeit, sich nicht mit seichten Antworten zufrieden zu geben, sondern in die Tiefe zu fragen und dorthin zu gehen, wo es scheinbar keine Antworten mehr gibt. 

  

Wenn dich Fragen plagen oder Du dich gerne mit den Fragen und Phänomenen der heutigen Gesellschaft auseinandersetzt und dich mit Gleichgesinnten austauschen möchtest, melde dich doch an für den Philosophie-Kurs „Duc in Altum“. Das 1. „Duc24“ findet von Fr, 20.9 – Sa, 21.9.2019 in Salzburg statt. Das Thema lautet „Illusion oder Wirklichkeit?“.  Mehr Infos findest Du auf www.duc-in-altum.at/journey19.html

 oder auf Instagram duc_philosophie.  



Fragen zu stellen ist wie das Klettern ohne Sicherung! Schlimmstenfalls stürzen sie einen ins Chaos, bestenfalls führen sie einen zur Wirklichkeit – über sich selber und sein Umfeld. 

DucInAltum-260419-17.jpg

FRAGEN WAGEN

By von Stefan
September 11, 2019
Category: Test

Fragen zu stellen ist wie das Klettern ohne Sicherung! Schlimmstenfalls stürzen sie einen ins Chaos, bestenfalls führen sie einen zur Wirklichkeit – über sich selber und sein Umfeld. 


Der Mensch liebt seine Komfortzone. Die Komfortzone ist dieses kleine „Den eigenen Namen einfügen“ – Universum, dass man sich im Laufe der Zeit, aber eigentlich immer wieder aufs Neue, aufbaut. Meist passiert das ganz unbewusst und wie von alleine. Nichts stört dieses gemütliche, wollig-warme, wohl bekannte Nest namens Komfortzone so sehr wie das Fragenstellen oder auch das InFRAGEstellen und HinterFRAGEN. Die Fragen zuzulassen sind logischerweise oft mit Ängsten verbunden, weil sie aus der Komfortzone herauslocken. Ich persönliche erlebte diese Momente, als ich anfing, meine Beziehungen zu hinterfragen. Es fühlt sich gut an, einen Partner zu haben, es gibt Sicherheit, er ist diese eine Person, die ich auch in der Nacht um 3:00 Uhr anrufen kann. Man macht sich Gedanken über eine gemeinsame Zukunft. Doch ab einem gewissen Zeitpunkt fühlte ich eine Unruhe in mir, die sich nicht mehr verdrängen oder schönreden ließ. Ich fragte mich: „Sind die Probleme, die wir haben, lösbar? Kann ich mir wirklich vorstellen, mit diesem Menschen auf Dauer glücklich zu werden? Passen wir wirklich zusammen?“ All die Fragen musste ich letztendlich mit einem „Nein“ beantworten. Ich habe die Konsequenzen gezogen und die Beziehung beendet. Auch wenn es in diesen Augenblicken unglaublich schwer war – wenn ich zurückblicke, bereue ich die Entscheidungen nicht, ganz im Gegenteil. Was machen Fragen mit uns? Zahlt es sich aus, Fragen zuzulassen? Gibt es auf alles eine Antwort? 

 

1.  Der Ursprung der Philosophie

Der Beginn der Philosophie ist das Fragen-stellen. Es ist, wenn die alltägliche Welt plötzlich ihre Selbstverständlichkeit verliert und zum Problem wird. Wir fühlen uns wie ohne Halt. Gewisse Fragen, die Kinder schon stellen, sind jedem vertraut: „Welchen Sinn hat das Ganze? Warum bin ich Ich und kein anderer? Was ist nach dem Tod? Bin ich wirklich frei?“ Schon befinden wir uns mitten in der Philosophie. Man sieht: Philosophie betrifft jeden und ist nicht für ein akademisches Grüppchen reserviert. Doch zurück zu den Fragen. Am Anfang jeder großen und auch kleinen Erfindung der Menschheit steht eine Fragestellung. Ohne dass unsere felltragenden Vorfahren sich gefragt hätten: „Hm, was passiert, wenn wir dieses Stück Wildschwein ins Feuer werfen?“, ihnen daraufhin der köstliche Duft des Fleisches in die Nase stieg und sie die Erfahrung machten, dass Gebratenes um Meilen besser schmeckt als nacktes Wildschwein, würden wir vielleicht bis heute Rohes essen. Ein anderes Beispiel: Leonardo Da Vinci war fasziniert vom Fliegen. Er beobachtete Fledermäuse und fragte sich, ob es nicht möglich wäre, etwas herzustellen, um wie die Vögel durch die Lüfte zu gleiten. Schließlich erfand er die erste Flugmaschine. Wer weiß, welche Erfindungen und Entdeckungen verloren gehen, weil wir uns nicht trauen, unseren Fragen auf den Grund zu gehen! 

 

2.  Unsere Zeit und die Fragen

Im Zeitalter von Fake News weiß man nicht mehr, welchen Meldungen man Glauben schenken soll, da sich so viel widerspricht und jede Meinung sich auf angebliche wissenschaftliche Erkenntnisse stützt. In der österreichischen Parteipolitik stehen Skandale seit einigen Monaten an der Tagesordnung. Egal, ob die Affären „Ibiza“, „Schreddern“ oder „Silberstein“ heißen, gemeinsam ist ihnen, dass sie bis zum heutigen Tage nicht aufgelöst sind und Unklarheit herrscht. Wer hat recht? Selbst die Wissenschaft ist nicht „rein“, sondern ist abhängig von diversen politischen oder wirtschaftlichen Interessen.Wem soll man glauben? Was ist wahr?Viel wird auch geredet über die Umwelt und die Ökologie. Forderungen nach Umweltschutz und nach einem Leben in Einklang mit der Natur werden laut. Doch was ist die Natur des Menschen, der Teil des Ökosystems, der selbst „Natur“ ist? Der Mensch wird seiner Ökologie entfremdet, er wird manipuliert, ersetzt, verwandelt – Transhumanismus. Es geht darum, aus der menschlichen Natur auszusteigen, darum, neue Wesen zu schaffen, neue Existenzen. Dann die Gender Diskussion. Wir wissen eigentlich nicht so recht, was ein Geschlecht überhaupt ist. 


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3.  Der Mensch und seine Fragen

Allerspätestens im Leid fängt ein Mensch an, Fragen an sein Leben zu stellen. „Was habe ich falsch gemacht?“, „Warum sind die Dinge so gelaufen, wie sie gelaufen sind?“. Aber auch mitten im blühenden Leben, wenn alles gut läuft, schleichen sich oft Fragen ein: „Hat das, was ich tue, eigentlich einen Sinn?“, „Für was lebe ich eigentlich?“, „Was bleibt von meinem Leben übrig nach dem Tod?“, „Gibt es Gott?“. Interessant: Uns steht mehr Information zur Verfügung als je zuvor und trotzdem scheinen wir auf wesentliche Fragen keine Antworten zu haben. Keine Google-Suchmaschine beantwortet die existenziellen Fragen im Leben jedes Einzelnen. Wir sind an diesem Punkt scheinbar nicht weiter als unsere antiken Vorfahren. 

  


4.  Fragen, Fragen, Fragen

Die Welt ist in einer Situation, wo sie kaum mehr Durchblick hat, obwohl sie hoch entwickelt, durch - technisiert, durch – ökonomisiert, durch – mediatisiert und durch-informatisiert ist. Wir befinden uns in einem Zustand der Desorientierung. Die Philosophie steht jenseits der Moral und zeigt auf, dass wir überfordert sind. Sie zeigt auf, dass es keine einfachen Antworten gibt, weder auf die persönlichen, noch auf die politischen oder gesellschaftlichen Fragen. Sie zeigt auch, dass das Leben und die Antworten nicht schwarz-weiß sind und oftmals auch nicht in die Kategorien „gut -böse“ passen. Um nochmal das Bild aus dem Klettersport aufzugreifen: vielleicht muss man sich daran gewöhnen, ohne Toprope, also ohne Halterung, zu klettern, sondern solo zu gehen. All das erfordert Mut und ganz besonders Demut. Demut, Vorurteile abzubauen und sich auf neue Gedanken und Sichtweisen einzulassen und die eigenen Fragen und Unsicherheiten zuzulassen. Vielleicht erfordert es unsere Zeit, sich nicht mit seichten Antworten zufrieden zu geben, sondern in die Tiefe zu fragen und dorthin zu gehen, wo es scheinbar keine Antworten mehr gibt. 

  

Wenn dich Fragen plagen oder Du dich gerne mit den Fragen und Phänomenen der heutigen Gesellschaft auseinandersetzt und dich mit Gleichgesinnten austauschen möchtest, melde dich doch an für den Philosophie-Kurs „Duc in Altum“. Das 1. „Duc24“ findet von Fr, 20.9 – Sa, 21.9.2019 in Salzburg statt. Das Thema lautet „Illusion oder Wirklichkeit?“.  Mehr Infos findest Du auf Journey19

 oder auf Instagram duc_philosophie.  





Fragen zu stellen ist wie das Klettern ohne Sicherung! Schlimmstenfalls stürzen sie einen ins Chaos, bestenfalls führen sie einen zur Wirklichkeit – über sich selber und sein Umfeld. 

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Suche nach Weisheit

By von Stefan
Juni 17, 2019
Category: Test

17.06.2019 - Im Zuge unserer gemeinsamen philosophisch-theologischen Wahrheitssuche der beiden letzten Jahre sollte sich vor allem unser Blick verändern, mit dem wir dem Menschen, der Welt und Gott begegnen. Weder „der Mensch“ als Allgemeinbegriff oder als Projekt unseres Selbst, noch „der Christ“ – erlöst durch die Gnade zum besseren Menschen oder erleuchtet durch abgehobene Weisheit – , sind Mittelpunkt und Ziel unseres Suchens. Vielmehr zeigt sich im Herzen des heutigen Menschen, in seiner Zerbrechlichkeit und seinem unstillbaren Durst nach Glück, das Geheimnis seiner Person als neue Fragestellung und Zeichen der Zeit. Im Versuch, die menschliche Person zu entdecken, sie zu beschreiben und die Stimme ihres Herzens zu hören, erscheint die Frage nach ihrer Identität, Orientierung und Sinnhaftigkeit in einem neuen Licht. Sie steht im Zusammenhang mit den aktuellen Ereignissen, Veränderungen und Hoffnungen der modernen Welt und Gesellschaft und verlangt einen neuen Aufbruch zur Suche nach Weisheit.

17.06.2019 - Im Zuge unserer gemeinsamen philosophisch-theologischen Wahrheitssuche der beiden letzten Jahre sollte sich vor allem unser Blick verändern, mit dem wir dem Menschen, der Welt und Gott begegnen. Weder „der Mensch“ als Allgemeinbegriff oder als Projekt unseres Selbst, noch „der Christ“ – erlöst durch die Gnade zum besseren Menschen oder erleuchtet durch abgehobene Weisheit – , sind Mittelpunkt und Ziel unseres Suchens.

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Eine flüssige Welt?

By von Stefan
April 17, 2019
Category: Test

Der Mensch der Technologie und des Transhumanismus arbeitet daran, sich selbst das Leben zu erschaffen, von dem er wünscht, dass es weder Leiden noch Tod kennt. In Anbetracht dieser Allmachtsphantasien der Effizienz, deren Verwirklichung schon begonnen hat, entdeckt der Mensch zugleich auch ein Zunehmen seiner Schwäche und Zerbrechlichkeit. Wir leben heute in einer „flüssigen Welt“, in der sich ehemals Konsistentes aufzulösen beginnt: menschliche Bindungen, psychische Stabilität, Familie, Nation, Arbeit, Moral, Wahrheit etc.

17.04.2019 - Das Geheimnis der Auferstehung können wir in unseren Tagen in einer vollkommen neuen Perspektive entdecken, die der Osternacht ein anderes Gewicht gibt. 

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Er gibt es freiwillig

By von Stefan
März 19, 2019
Category: Test

Das Kreuz Christi ist daher zunächst nicht Wiedergutmachung unserer Sünden, er repariert auch nicht die durch Sünde beschädigte Gerechtigkeit, sondern Jesus ergreift durch das Kreuz die Initiative eines Liebenden, der uns zeigt, wie sehr er den Vater und uns liebt. Er offenbart dadurch, dass Gott Liebe ist, und bedient sich dafür all unserer Schwächen und Sünden, nimmt sie auf sich und gibt uns dadurch das Leben Gottes.

In den Tagen der Fastenzeit sind wir eingeladen, uns selbst aus dem Blick dieser Liebe zu erkennen. Dazu bedarf es der Metanoia, des Umdenkens, denn wir hoffen noch immer, auf dem selbst gemachten Boden unserer Existenz Solidität und Heil zu erlangen.


19.03.2019 - Die Offenbarung schlechthin, die Hingabe Christi am Kreuz, der sich aus Liebe schenkt, ist das Licht, in dem wir Christus am tiefsten erkennen. Auf dem Kreuz ist Jesus der gute Hirt, der gekommen ist, damit wir das Leben haben (Joh 10,10). 

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